Rund um die Bastei
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Felssicherung an der Basteiaussicht

13.05.2016: Medieninformation des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB)

Der Felsbereich etwa 15 Meter unterhalb der Basteiaussicht weist Verwitterungsstellen auf, die über den Jahresverlauf 2015 im Rahmen eines Messmonitorings untersucht wurden. Die Auswertung der Ergebnisse dieses Monitorings liegt vor. Es besteht keine Gefahr für die Standsicherheit des Basteifelsens. Die Bewegungen zwischen den Messpunkten sind minimal. Die festgestellten Lageabweichungen in Bezug zur Null-Messung liegen im Jahresverlauf 2015 bei maximal 0,2 Zentimetern. Im Bereich der Schichtfuge des Felskörpers wurde eine maximale Abwitterung zwischen März 2015 bis September 2015 von 1,2 Zentimetern erfasst.

Um die Standsicherheit dauerhaft zu gewährleisten, finden vorsorglich Sicherungsmaßnahmen im Felsbereich unterhalb der Basteiaussicht statt. Die Arbeiten werden von einer Spezialfirma ausgeführt, deren Mitarbeiter an Seilen gesichert die Verwitterungsbereiche der Schichtfugte reinigen, ausspritzen und vermörteln. Parallel läuft der Einbau von Drainagerohren zur Entwässerung. Der Freistaat Sachsen stellt für diese Arbeiten rund 60.000 Euro zur Verfügung.

Bis auf Weiteres sind die vorderen zehn Meter der Basteiaussicht deshalb nicht begehbar.

Alle anderen Höhepunkte im Basteigebiet, wie die weltberühmte Basteibrücke, die Felsenburg Neurathen mit ihren vielen spektakulären Ausblicken und das Berghotel Bastei mit Restaurant sind ohne Einschränkung zugänglich. Vor allem die zahlreichen nahezu gleichwertigen Aussichten im Umfeld der Bastei, die sonst ein wenig im Schatten der berühmten Aussichtkanzel stehen, wie die „Tiedgeaussicht“ und das sogenannte „Kanapee“ bieten Vergleichbares für Auge und Herz und sind leicht erreichbar direkt am Abstieg nach Kurort Rathen kurz unterhalb der Basteibrücke.